Forschungsdaten

Hier finden Sie Information zum Umgang mit Forschungsdaten entlang des gesamten Datenlebenszyklus.

Beratung zum Forschungsdatenmanagement

Was sind Forschungsdaten?

„Zu Forschungsdaten zählen u.a. Messdaten, Laborwerte, audiovisuelle Informationen, Texte, Surveydaten, Objekte aus Sammlungen oder Proben, die in der wissenschaftlichen Arbeit entstehen, entwickelt oder ausgewertet werden. Methodische Testverfahren, wie Fragebögen, Software und Simulationen können zentrale Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung darstellen und sollten daher ebenfalls unter den Begriff Forschungsdaten gefasst werden.“ Quelle: DFG (2015)

  • FAIR Prinzipien
    • Das Ziel ist es, für diese Daten gemäß FAIR-Prinzipien eine angemessene Form der Aufbereitung zu finden. FAIR steht für Findable – Accessible – Interoperable – Reuseable. Es geht also um eine langfristige und personenunabhängige Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Nachnutzbarkeit und Nachprüfbarkeit der Daten sowie die Berücksichtigung rechtlicher Aspekte (z. B. Datenschutz). Die Details und Hintergründe zu den FAIR-Prinzipien können bei der Technischen Informationsbibliothek abgerufen werden.
  • Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis
  • Forschungsdaten-Leitlinie
    • Die HNEE unterstützt den Kulturwandel zu mehr Offenheit und Transparenz in Wissenschaft, Forschung und Lehre u. a. durch ihre Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten. Diese wurde am 28.09.2022 beschlossen.
  • Forschungsdatenstrategie 2023-2025 der HNEE
    • Am 27.09.2023 wurde eine befristete Forschungsdatenstrategie für 2023-205 für die HNEE durch den Senat der HNEE verabschiedet. Mit der Strategie wird das Ziel verfolgt, die Forschungsdatenstrategie des Landes Brandenburg im zeitlich begrenzten Projekt IN-FDM-BB umzusetzen und das FDM an der HNEE zu institutionalisieren.
  • Forschungsdatenstrategie des Landes Brandenburg
    • Am 18. Juli 2022 wurde eine gemeinsame Forschungsdatenstrategie für das Land Brandenburg durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die Brandenburgische Landeskonferenz der Hochschulpräsident*innen verabschiedet. Die Strategie unterstützt das Ziel, ein institutionalisiertes und nachhaltiges Forschungsdatenmanagement an den brandenburgischen Hochschulen zu etablieren.

Erste Hilfe

Checklisten, die bei einzelnen Themen einen Einstieg ermöglichen, finden Sie unten auf dieser Seite

Lernen

Moodle-Kurs Forschungsdatenmanagement
MOODLE KURS

Die interne Arbeitsgruppe zum Forschungsdatenmanagement bringt die strukturelle Verankerung von Forschungsdatenmanagement in der HNEE voran und erweitert gleichzeitig das Beratungs- und Unterstützungsangebot des Forschungsservice mit Bezug zum Thema. So werden z. B. auch Spezialthemen kollegial beraten. Der Gruppe gehören daher nicht nur Expertinnen und Experten an, die sich im Bereich der Antragsstellung auskennen, sondern auch solche aus der IT, dem Datenschutz, der Bibliothek und fachlich ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Aktuell können wir Ihnen in folgenden Bereichen helfen:

  • Unterstützung bei der Formulierung von Aussagen zur Handhabung von Forschungsdaten in Forschungsanträgen, hierfür halten wir Textbausteine und Formulierungsvorschläge bereit
  • Beratung zu Forschungsdatenmanagement im Kontext von Datenschutz bzw. ethischen Fragestellungen
  • Beratung bei der Aufstellung von Datenmanagementplänen
  • regelmäßige Informationsbereitstellung von Neuerungen im Forschungsdatenmanagement, z. B. neue Anforderungen von Mittelgebenden, neue Publikationen etc.

Operatives Team

Erweitertes Team

Erste-Hilfe-Checklisten

Die Checklisten geben erste Handlungsanweisungen zum Umgang mit Forschungsdaten entlang des Forschungsdatenlebenszyklus.